Konstruktionsdaten als Taktgeber: Wie KI Kosten und Komplexität im technischen Einkauf senkt

Die digitale Transformation macht auch vor dem technischen Einkauf nicht halt. Doch während andere Unternehmensbereiche längst von Automatisierung, Vernetzung und Datenanalyse profitieren, arbeiten viele Einkaufsabteilungen in der Fertigungsindustrie noch immer mit Methoden und Tools aus der vordigitalen Ära. Das Resultat: Wissenssilos, manuelle Suchprozesse, mangelnde Transparenz. Gerade im technischen Einkauf liegt jedoch enormes Potenzial für Effizienzsteigerungen, Kostensenkungen und eine höhere Transparenz. Digitale, KI-gestützte Lösungen eröffnen hier neue Möglichkeiten.
Technische Einkäufer stehen unter wachsendem Druck durch instabile Lieferketten, volatile Preise und globale Krisen. Gleichzeitig müssen Bauteile passgenau gefertigt, kurzfristig beschafft und zu marktgerechten Preisen eingekauft werden. Standardisierung als Entlastung? In der Praxis meist Fehlanzeige. Veraltete Systeme führen dazu, dass Zeichnungen per E-Mail verschickt, Angebote manuell verglichen und Lieferanteninformationen in Excel-Listen oder in den Köpfen erfahrener Kollegen verwaltet werden. Hinzu kommt die zeitaufwendige Datenpflege, besonders wenn ERP-Systeme auf unvollständige oder veraltete Informationen zugreifen. Entscheidungen beruhen dabei oft nicht auf fundierten Daten, sondern auf Bauchgefühl und Erfahrung.
Besonders problematisch wird dies bei zeichnungsgebundenen Bauteilen. Hier fehlt es nicht nur an einer klaren Übersicht über Preise und Lieferzeiten, sondern auch an einem intelligenten Mechanismus zur Lieferantenauswahl. Das führt zu höheren Aufwänden und lässt Einsparpotenziale ungenutzt. Wer seine Daten jedoch versteht und strukturiert nutzt, kann den Einkauf nicht nur effizienter, sondern auch strategischer gestalten. Digitale, KI-gestützte Lösungen helfen dabei, Konstruktionsdaten zu analysieren und gezielt für die Beschaffung zu nutzen. Sie ermöglichen eine schnellere und genauere Klassifizierung von Bauteilen, eine fundierte Lieferantenauswahl und die Identifizierung von Einsparpotenzialen. So wird der Einkauf zum Hebel für Effizienz und strategisches Wachstum.
KI macht technische Daten für den Einkauf nutzbar
Künstliche Intelligenz entfaltet ihre Wirkung dort, wo Daten bislang ungenutzt blieben. Sie hilft, Informationen zugänglich zu machen und Prozesse zu automatisieren, unterstützt jedoch auch strategische Entscheidungen auf fundierte Weise. Ihre größte Stärke liegt im Erkennen von Mustern in komplexen, technischen Daten. So können bei der Teileklassifikation manuelle Fehler und zeitaufwendige Zuordnungen durch KI vermieden werden. Bauteile werden direkt in die richtigen Materialgruppen eingeordnet, technische Merkmale analysiert und passende Lieferanten aus einem bestehenden Netzwerk vorgeschlagen. Besonders spürbar wird der Effizienzgewinn im Angebotsprozess: Anstatt verschiedene Formate manuell zu vergleichen, analysiert die KI eingehende Angebote strukturiert und objektiv, basierend auf definierten Parametern wie Preis, Lieferzeit, Material oder Fertigungsart. Das Ergebnis: direkter Vergleich, transparente Entscheidungen und signifikante Zeitersparnis. Auch bei der Preisfindung spielt KI eine Schlüsselrolle. Durch Ähnlichkeitsanalysen und die Verknüpfung von Konstruktionsdaten mit realen Einkaufspreisen entstehen fundierte Zielpreisvorschläge, die eine belastbare Verhandlungsgrundlage bieten.
Ein oft unterschätzter Faktor im Einkaufsprozess ist das implizite Wissen über Lieferanten, etwa zur Reaktionsgeschwindigkeit, Rückfragen oder Qualität. Diese Informationen bleiben häufig unsichtbar, können aber von KI-Systemen automatisch erfasst und in Bewertungsmuster umgewandelt werden. Zudem beschleunigt die KI die Suche nach Lieferanten. Anstatt manuell in Verzeichnissen zu recherchieren, gleicht das System technische Zeichnungen mit bekannten Fertigungskompetenzen ab und schlägt passende Anbieter vor – objektiv und nachvollziehbar.
PartSpace AI: erste KI, die technische Zeichnungen versteht
Ein Beispiel für den Einsatz solcher Technologien ist die intelligente Software PartSpace AI. Diese cloudbasierte Lösung analysiert CAD-Zeichnungen, erkennt Fertigungsmerkmale und verknüpft diese mit historischen Einkaufsdaten sowie externen Marktinformationen. Das dabei eingesetzte KI-Modell wurde speziell für den technischen Einkauf entwickelt. Im Gegensatz zu klassischen Systemen, die meist auf Text- oder ERP-Daten setzen, wurde das KI-Modell gezielt darauf trainiert, relevante Merkmale in CAD-Zeichnungen und 3D-Modellen zu erkennen – von Maßen und Toleranzen bis zu Werkstoffen und Nachbearbeitungsverfahren. Die KI analysiert, strukturiert und verknüpft diese Informationen automatisch mit historischen Einkaufsdaten und externen Marktinformationen. Die so generierten strukturierten Daten bilden die Grundlage für eine Vielzahl von Anwendungen: vom strategischen Einkauf über das Cost Engineering und Lieferantenbenchmarking bis hin zu Standardisierung und Qualitätssicherung.

„Unsere KI ist ein digitaler Assistent, der nicht nur versteht, was ein Bauteil ist, sondern auch, wie es gefertigt wird, welche Produktionsverfahren am besten geeignet sind und welcher Zielpreis realistisch erscheint. Genau diese Tiefe macht den Unterschied in der technischen Beschaffung“, erklärt Robert Hilmer, Geschäftsführer und Mitbegründer von PartSpace. „Technische Daten werden nicht nur automatisiert verarbeitet, sondern strategisch ausgewertet und nutzbar gemacht. Das sorgt für besonders belastbare Analysen und verlässliche Ergebnisse.“ PartSpace AI kalkuliert realistische Zielpreise, identifiziert potenzielle Lieferanten und deckt Bauteildubletten durch Ähnlichkeitsanalysen auf. Jedes Unternehmen erhält dabei ein individuelles, dediziertes KI-Modell in einer sicheren Cloud-Umgebung, das ausschließlich auf unternehmenseigenen Daten basiert. So bleiben sensible Informationen geschützt, sind aber dennoch vollständig nutzbar.
Während viele Unternehmen noch mit KI experimentieren, ist PartSpace AI bereits produktiv im Einsatz, markterprobt und liefert messbare Ergebnisse. „PartSpace AI macht den technischen Einkauf nicht nur intelligenter, sicherer und zukunftsfähiger, sondern ermöglicht Einsparungen von mehr als 10 Prozent“, so Hilmer.
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Fazit: Wer Konstruktionsdaten „versteht“, beschafft smarter
Die Einführung von Künstlicher Intelligenz im technischen Einkauf hat das Potenzial, die gesamte Industrie zu transformieren. Smartere Einkaufsentscheidungen ermöglichen es Unternehmen, Kosten zu senken und signifikante Einsparpotenziale zu realisieren. Der Einkauf wird so zu einem strategischen Hebel für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in der Fertigungsindustrie.
Durch den Einsatz von KI wie PartSpace AI können Unternehmen Zeit sparen, Prozesse effizienter gestalten und gleichzeitig eine nie dagewesene Transparenz in ihren Einkaufsaktivitäten gewinnen. Besonders die intelligente Analyse von Konstruktionsdaten und die automatisierte Lieferantenauswahl bieten enorme Vorteile und ermöglichen präzisere Entscheidungen sowie eine schnellere Reaktion auf Marktveränderungen. Für die Industrie bedeutet dies, dass KI nicht nur ein Werkzeug zur Prozessoptimierung ist, sondern ein entscheidender Faktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt. Unternehmen, die auf KI setzen, verbessern ihre internen Abläufe und positionieren sich als Vorreiter im digitalen Wandel. In einer Zeit, in der Innovation und Effizienz entscheidend sind, werden KI-Lösungen wie PartSpace AI zu einem unverzichtbaren Wettbewerbsvorteil im technischen Einkauf.